Der Ansatz des Swing Tradings ist es, das mittel-und langfristige Kursbewegungen grundsätzlich aus so genannten Swings bestehen. Das heißt, das eine Aktie niemals linear in eine Richtung läuft, sondern dies immer unter kurzfristigen Kursschwankungen (den sogenannten Swings) abläuft.

Diese Swings finden immer und in jeder Börsenphase statt, egal in welcher Marktphase sich die Börsen gerade befinden. Sowohl in einer Hausse, Seitwärtsphase odereiner Baisse gibt es kleinere und übergeordnete Swings oftmals stellen gerade die Seitwärtsphasen die eigentlich interessanteste Möglichkeit für erfolgreiches Swing Trading dar. Beim Swing-Trading handelt es sich grundsätzlich eher um eine kurzfristige Tradingstrategie da die Positionen hauptsächlich im Bereich weniger Tage bis Wochen, manchmal aber auch nur Stunden eingegangen und wieder aufgelöst werden.

Die Haltedauer wird durch den Markt bestimmt. So nimmt ein Swing Trader zwar im Regelfall Teilgewinne mit, bleibt aber im Trade solange der “Swing” dauert. Der Swing Trader verwendet Instrumente der technische Analyse, um mögliche Investments zu identifizieren, die im Wesentlichen auf der Idee der Trendfolge aufbauen; fundamentale Faktoren spielen dabei eher eine sehr untergeordnete Rolle.

Für das Swing Trading werden gerne charttechnische Signale wie der MACD und der RSI verwendet, aber auch die gleitenden Durchschnitte, z.b. 10-Tages, 20 Tages- und 30 Tages GD, wobei bei den längerfristigen GDs auf den exponentiellen (EMA) abgestellt wird. Dabei sollten die Durchschnitte die richtige Anordnung aufweisen (Long-Investment: schnellerer GD über dem langsameren GD).

Welcher Durchschnitt verwendet wird, ist stark abhängig von der Vorliebe des Traders. Swing Trader werden meistens an gewissen Unterstützungs- und Wiederstandslinien aktiv. So wird z.B. eine Aktie gekauft die einen Doppelboden ausgebildet hat und eien Aktie verkauft die sich nahe eines Doppeltops befindet. Ebenso werden Schulter-Kopf- Schulter Formationen für ein kurzfristiges Swing Trading genutzt.