Der MACD spricht eine deutliche Sprache

Ein sehr schönes Beispiel für die Korrelation zwischen dem aktuellen Marktgeschehen und der Wirklichkeit habe ich heute per Email erhalten und möchte ich Ihnen nicht vorenthalten.

Der nachfolgende Chart zeigt den DAX mit dem MACD-Indikator. Dort ist sehr schön zu sehen, was mit dem Erkennen von Divergenzen gemeint ist: Solange Kurs und MACD synchron laufen (grüne Pfeile im oberen UND unteren Chartteil), ist der Aufwärtstrend intakt. Laufen Kurs und MACD hingegen richtungstechnisch auseinander, dann ist Gefahr in Verzug (grüne UND rote Pfeile). Genau dies war im Mai der Fall: Während der DAX weiter nach Norden strebte, fiel der MACD ab – die neuen Hochs im DAX wurden vom MACD nicht bestätigt. Anschließend folgte eine Marktkorrektur von etwa -10%.

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Ein ähnliches Muster entdecken Sie im August: Liefen DAX und MACD im Juli noch synchron, so strebten beide im August auseinander. Heute Vormittag markiert der DAX ein weiteres Jahreshoch: Der MACD hingegen wird aus heutiger Sicht auch dieses nicht bestätigen, sondern die bereits bestehende Divergenz noch ausbauen.

Lassen Sie sich also von der euphorischen Marktstimmung nicht täuschen: Unter der Oberfläche warnt der MACD vor den vor uns liegenden Gefahren! von Andreas Sommer, Chartanlyse-Trends. Anmerkung meinerseits: Besser hätte man die derzeitige Situation und die wahrscheinliche Entwicklung der Börsen in den kommenden Tagen nicht visualisieren können. Vielen Dank dafür an Herrn Sommer und ein deutliches VORSICHT! an alle anderen..Wer den Chart genau anschaut dem fällt auf das die Abweichung und die Richtung des MACD dieses mal noch etwas deutlicher ausfallen als bei der letzten Korrektur.

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Auf dünnem Eis

Ich bin, was die weitere Entwicklung der US-Wirtschaft anbetrifft, nach wie vor sehr skeptisch eingestellt. Ich kann mir einen kurzen Boom vorstellen (siehe “New Deal”), der durch die Konjunkturprogramme verursacht wird. Mittel- bis langfristig sehe ich hierin jedoch keine Lösung, da dieser Stimulus durch eine enorme Ausweitung der Staatsverschuldung erkauft wird (siehe weiter unten die Meldung zur US-Staatsverschuldung). Diese Ausweitung der Staatsausgaben muss irgendwann wieder eingedämmt werden, das wird zu einer erneuten Verstärkung der rezessiven Tendenzen führen (siehe Roosevelt Depression nach dem New Deal).

Irgendwann wird der Markt das umsetzen. Bis dahin kann er, aufgrund der enormen Ausweitung der Liquidität und der Hoffnung auf die Wirkung der Konjunkturprogramme allerdings immer weiter ansteigen. Da hier zurzeit die wirtschaftliche Realität und die Börsen doch sehr auseinandergehen, ist es schwer, genauer zu prognostizieren, wie weit dieser aktuelle Rallye die Kurse noch treiben kann.

Die Rally kann sogar, wie ich schon vor einigen Monaten beschrieben habe, bis an die alten Hochs laufen (Thema große 15 – 20 jährige Seitwärtsbewegung wie in den 1960-1980er Jahren). Sie kann aber auch zu jedem Zeitpunkt vorher in sich zusammenbrechen. Das ist das, was ich mit dem “Schlittschuhlaufen auf schmelzendem Eis” zu berschreiben versucht hatte….von Jochen Steffens

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Situationsanalyse

Mit der einsetztenden Korrekturbewegung vom vergangenen Freitag hat sich das Bild derzeit etwas eingetrübt. Die Märkte sind in den vergangenen Wochen schon wieder zu gut gelaufen und dies sollte nun durch eine weitere Korrektur abgebaut werden, um dann später ein gutes Fundament für weiter steigende Kurse zu bilden. Die spannende Frage dürfte in diesem falle aber sein wie weit diese Konsolidierung nun gehen kann. Noch immer wird der Markt durch Liquidität getrieben und eine genaue Prognose ist derzeit sehr schwer.

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Wie immer sollten die Regeln des Herrn Fibonacci hier bei einer ungefähren Voraussage helfen. Die grüne Linie misst die gesamte Aufwärtsbewegung von März bis August, die obere und untere blaue Linie markieren ihren Hoch- und Tiefpunkt. Die dazwischen liegenden Linien repräsentieren die daraus resultierenden Korrekturziele im DAX. Interessant ist, dass eine 50%-Korrektur (fast) exakt auf dem Niveau des Juni-Tiefs (dieses lag nur 10 Punkte niedriger) enden würde. Wie auch immer die nächsten Wochen aussehen werden und wie weit die aktuelle Bewegung geht. Es wäre gesund wenn zumindest das 38,2% Retracement erreicht werden würde. Und das wären dann ca 4780 Punkte im Dax.

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Hurra!!! Die Krise ist vorbei!

Der wirtschaftliche Absturz ist vorbei, auch dank noch zu zahlender politischer Maßnahmen. Die Börse hat schon viel vorweggenommen, weshalb die Hedge-Fonds ihr wieder den Rücken kehren. Sie werden es der Presse entnommen haben die Krise ist vorbei. Überall steigende Indikatoren, stimmungstechnisch und auftragstechnisch. Gesunde Firmen können wieder den Kapitalmarkt anzapfen, die Risikoprämien sinken, und China brummt sowieso. Guude Laune allerorten also, wie der Frankfurter Plattenaufleger Sven Väth konstatieren würde. Und gute Laune ist für eine Wirtschaft ja schon die halbe Miete. Man sollte sich diese Laune von Randnotizen also nicht verderben lassen.

Dass etwa die britische Zentralbank deutlich mehr Geld in das System pumpt als geplant, weil sie scheinbar vom Aufschwung nicht viel sieht. Dass Daueroptimist John Chambers von Cisco zwar das Tal gesehen haben will, aber von Aufschwung noch nicht reden will. Dass, apropos Daueroptimist, selbst die Permabullen der amerikanischen Investorenwebsite Thestreet.com die amtliche US-Arbeitslosenquote nicht goutieren wollen und sich lieber auf die weiter gefassten 14,3 Prozent Jobsuchenden konzentrieren. Zumal es so beruhigend ohnehin nicht ist, wenn im Juli “nur noch” weitere 247.000 ihren Job verloren haben.

Man sollte sich zuletzt auch nicht davon irritieren lassen, dass mittlerweile schon chinesische Offizielle die eigenen Wirtschaftsstatistiken anzweifeln. Wichtig ist gute Laune. Und, auch das weiß Technoguru Sven Väth von seinen Gästen, wenn aufgrund nachlassender körperlicher Kräfte die Laune kippt, dann helfen kleine, weiße Pillchen.

Auf die Wirtschaft übertragen also Verschrottungsprämie und staatliche Investitionsprogramme auf Pump. Man mag politisch über ihren Nutzen geteilter Meinung sein, doch dass sie nicht umsonst und mit künftigen Kosten verbunden sind, weiß auch die Börse, wird es aber berücksichtigen, wenn die Rechnung konkreter wird. Und könnte dann dem Muster einiger vergangener Krisenzeitenrallys folgen, denen weitere Bären- oder zumindest uneinheitliche Jahre folgten.

Nicht nur der euphorische Ton vieler Brokerstudien nach dem nicht ganz so schlimmen zweiten Quartal sollte Anleger aufhorchen lassen. Die UBS schrieb jüngst, dass unter ihren Kunden Hedge-Fonds den Aktienmarkt langsam wieder verlassen. Dazu Stimmen aus Deutschland, dass Versicherungen und Privatleute die Börse langsam wiederentdecken, und man weiß, dass man allein aus taktischen Gründen die Party bald verlassen sollte.

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Lynx – Handeln für die Hälfte

Lynx – der Online Broker schlechthin, den die wenigsten kennen, aber kennen sollten! Lynx ist der europäische Online-Broker Spezialist. Jetzt kommen auch deutsche Anleger endlich in den Genuss, die einzigartigen Vorteile zu nutzen, welche Lynx bietet. Lynx öffnet Ihnen nicht nur den weltweiten Zugang zu allen Börsen, bei Lynx handeln Sie immer zu Tiefstpreisen. Ein direkter Börsenzugang, hohe Volumina, Automatisierung und Effektivität ermöglichen es Ihnen diesen Kostenvorteil anzubieten. In der unten abgebildeten Übersicht erkennen Sie auf einen Blick den enormen Kostenvorteil gegenüber herkömmlichen Anbietern.

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Versteckte Kosten kann man bei Lynx getrost vergessen. Beim neuen Onlinebroker gibt es keine Kontoführungskosten, keine Kosten bei Dividendenzahlungen, keine aministrativen Kosten, keine weitern Kosten bei Orderstreichungen, – änderungen oder Teilausführungen! Ein ganz wesentlicher Unterschied zu den anderen Brokern am Markt ist auch, das mit ein und dem selben Konto sämtliche Märkte getradet werden können.Bei Lynx erhält man einen direkten Zugang zu 60 Börsenplätzen weltweit in 16 Ländern. Neben Aktien können also ganz bequem Optionen, Forex, ETFs, Anleihen und Futures gehandelt werden. Bei anderen Brokern muss man sich diese Bereiche immer extra beantragen und freischalten lassen.

Hier ist wohl der entscheidendste Vorteil gegenüber anderen Online Brokern! Als einziger Broker am Markt werden bei Lynx die Kapitalertragsteuern erst zum Jahresende fällig. Somit bleibt eine Menge Zeit aus dem sonst schon bei Zwischenverkäufen fälligen und abgebuchten Beträgen für das Finanzamt weiteres Kapital zu generieren. Wer also schon länger auf der Suche nach dem ultimativen Broker ist, der sollte sich unbedingt das Lynx Infopaket anfordern. Besser gehts nicht!

Ihr könnt hier einfach, kostenlos und unkompliziert das Lynx Infopaket anfordern..

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Buffet is back! Buy American. I Am…

Der legendäre US-Investor Warren Buffett hat den Ergebnis-Einbruch seiner Holding gestoppt und zuletzt wieder ein deutliches Gewinnplus erzielt. Der Überschuss der Holding Berkshire Hathaway kletterte im zweiten Quartal 2009 um 14 Prozent auf 3,3 Milliarden Dollar (1,5 Milliarden Euro). Der Multi-Milliardär profitierte vor allem von den Schwankungen an den Aktienmärkten und seinem Einstieg bei Unternehmen im Zuge der Finanzkrise. Buffett hatte etwa den Mischkonzern General Electric und Banken wie Goldman Sachs in der Not mit Kapital versorgt. An ihrer Erholung verdient er nun kräftig, wie aus den in der Nacht zum Wochenende vorgelegten Zahlen hervorgeht.

Der Gewinnsprung beendete bei dem erfolgsverwöhnten Star-Investor eine Serie von zuletzt sechs Quartalen mit sinkenden Ergebnissen. In den ersten drei Monaten dieses Jahres hatte Berkshire Hathaway sogar erstmal seit 2001 ein Minus von 1,5 Milliarden Dollar eingefahren.Neben den Wertpapiergewinnen habe sich in der Rezession zuletzt auch noch das Energiegeschäft gut geschlagen, so Buffett. Unter Druck standen dagegen das Flugzeuggeschäft, Hausbau und Luxuswaren. Buffetts Holding mit Sitz in Omaha (Nebraska) gehören neben Aktienpaketen großer Konzerne rund 80 eigene Tochterfirmen. Dabei ist sie besonders stark im Versicherungsgeschäft engagiert. Der 78-Jährige Buffett ist für unzählige Anleger in Amerika und aller Welt eine Kultfigur. Sie nennen ihn ´Orakel von Omaha´. Viele Aktionäre machte er reich. Der Buchwert der Holding stieg im vergangenen Quartal um mehr als 11 Prozent. Für Experten ist dies eine Messgröße der Wertentwicklung der Holding.

Nach einem Einbruch hat die Berkshire-Aktie in der vergangen Woche erstmals seit Januar wieder die Marke von 100.000 Dollar erreicht. Seit ihrem letzten Tief im März legte das teuerste Papier der Wall Street um rund 40 Prozent zu. Bei Buffetts Übernahme der kleinen Textilfirma Berkshire Hathaway in den 1960er Jahren, dem Beginn der Erfolgsgeschichte, hatte das Papier sieben Dollar gekostet. Was für eine Rendite. Er kann es immer noch der alte Mann…

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Verblüffende Parallelen

Das Fundstück der Woche kommt einmal mehr aus einem Email-Newsletter von Jochen Steffens. Mehr als deutlich wird hier durch ein einziges Bild ausgesagt in welcher Phase wir uns gerade befinden könnten, und wo die Reise hingehen kann. Natürlich will ich nicht hoffen das es so kommt, aber aus der Betrachtungsweise eines Swingtraders ist das eine durchaus interessante Variante die man spielen kann…

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Mit einem Augenzwinkern könnte man sagen, der DAX fluktuiert seit ca. 13 Jahren um diese grüne Widerstands-/Unterstützungszone. Die dunkelgrauen Rechtecke (links) zeigen, dass die Spanne von dem grünen Widerstandsbereich bis zu den Extremen, also dem jeweiligem Hoch und Tief, gleich groß ist. Die breite Widerstandszone selbst ergibt sich eigentlich aus charttechnischen Gegebenheiten. Umso interessanter ist, dass sie genau in der Mitte der großen Auf- und Abwärtsbewegungen liegt. Das wiederum bedeutet: In diesem Bereich befindet sich der faire Wert des DAX der letzten 13 Jahre. Aber Spaß beiseite.

Weitere Hinweise auf Symmetrien

In diesem Chart erkennt man zudem, dass der Kursverlauf des DAX der Jahre 2000-2002 doch einige Ähnlichkeiten mit dem aktuellen Verlauf aufweist. Diese Symmetrie der Ereignisse lässt sich sogar noch weiter führen: Der Abverkauf des DAX vom Hoch im Jahr 2000 bis zu dem ersten markanten Tief nach dem 11. September dauerte ungefähr so lange, wie der Abverkauf vom Hoch 2007 bis zum Tief 2009. Diese Zeitspanne ist mit den blauen Rechtecken gekennzeichnet (der aktuelle Kurseinbruch hat, wie man im Chart sieht, sogar etwas länger gedauert.)

Hinzu kommt, dass beide Hochs bei etwas über 8.000 Punkten gelegen haben. Aber auch die Tiefs vor den großen Gegenbewegungen haben sich jeweils im Bereich der 3.500/3.600-Punkte-Marke ausgebildet. Das bedeutet, es kam jeweils zu einem Kursverlust von ca. 4.500 Punkten.

Aber man kann das Spiel noch weiter treiben: Wenn der DAX nun an der 5.300/5.500 ein entscheidendes Hoch ausbilden würde, hätte DAX auch vom jeweiligen Hoch bei über 8.000 Punkten bis zu dem Hoch der ersten Gegenbewegung jeweils den gleichen Zeitraum benötigt. Diese Zeitspanne ist durch die roten Rechtecke  gekennzeichnet. Und auch hier wäre dieses Hoch bei den gleichen Kursen ausgebildet worden. Es wäre eine perfekte Fortführung der bisherigen Symmetrie.

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Buy American. I Am… von Warren Buffet

Schon etwas älter, aber die Statements von Warren Buffet dürften in der aktuellen Marktlage mehr Gültigkeit den je haben…. “The financial world is a mess, both in the United States and abroad. Its problems, moreover, have been leaking into the general economy, and the leaks are now turning into a gusher. In the near term, unemployment will rise, business activity will falter and headlines will continue to be scary.

So … I’ve been buying American stocks. This is my personal account I’m talking about, in which I previously owned nothing but United States government bonds. (This description leaves aside my Berkshire Hathaway holdings, which are all committed to philanthropy.) If prices keep looking attractive, my non-Berkshire net worth will soon be 100 percent in United States equities. Why?

A simple rule dictates my buying: Be fearful when others are greedy, and be greedy when others are fearful. And most certainly, fear is now widespread, gripping even seasoned investors. To be sure, investors are right to be wary of highly leveraged entities or businesses in weak competitive positions. But fears regarding the long-term prosperity of the nation’s many sound companies make no sense. These businesses will indeed suffer earnings hiccups, as they always have. But most major companies will be setting new profit records 5, 10 and 20 years from now.

Let me be clear on one point: I can’t predict the short-term movements of the stock market. I haven’t the faintest idea as to whether stocks will be higher or lower a month — or a year — from now. What is likely, however, is that the market will move higher, perhaps substantially so, well before either sentiment or the economy turns up. So if you
wait for the robins, spring will be over.

A little history here: During the Depression, the Dow hit its low, 41, on July 8, 1932. Economic conditions, though, kept deteriorating until Franklin D. Roosevelt took office in March 1933. By that time, the market had already advanced 30 percent. Or think back to the early days of World War II, when things were going badly for the United States in Europe and the Pacific. The market hit bottom in April 1942, well before Allied fortunes turned. Again, in the early 1980s, the time to buy stocks was when inflation raged and the economy was in the tank. In short, bad news is an investor’s best friend. It lets you buy a slice of America’s future at a marked-down price.

Over the long term, the stock market news will be good. In the 20th century, the United States endured two world wars and other traumatic and expensive military conflicts; the Depression; a dozen or so recessions and financial panics; oil shocks; a flu epidemic; and the resignation of a disgraced president. Yet the Dow rose from 66 to 11,497.

You might think it would have been impossible for an investor to lose money during a century marked by such an extraordinary gain. But some investors did. The hapless onesbought stocks only when they felt comfort in doing so andthen proceeded to sell when the headlines made them queasy.

Today people who hold cash equivalents feel comfortable. They shouldn’t. They have opted for a terrible long-term asset, one that pays virtually nothing and is certain to depreciate in value. Indeed, the policies that government will follow in its efforts to alleviate the current crisis will probably prove inflationary and therefore accelerate declines in the real value of cash accounts.

Equities will almost certainly outperform cash over the next decade, probably by a substantial degree. Those investors who cling now to cash are betting they can efficiently time their move away from it later. In waiting for the comfort of good news, they are ignoring Wayne Gretzky’s advice: “I skate to where the puck is going to be, not to where it has been.”

I don’t like to opine on the stock market, and again I emphasize that I have no idea what the market will do in the short term. Nevertheless, I’ll follow the lead of a restaurant that opened in an empty bank building and then advertised: “Put your mouth where your money was.” Today my money and my mouth both say equities.”

By WARREN E. BUFFETT, Omaha…nicht von mir :-)

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Zwischen feindlichen Linien

Manchmal hilft es, wenn man all die Linien, Formationen, Widerstände und Unterstützungen, die man in einen Chart eingezeichnet hat, einfach löscht und wieder ganz von vorne mit der Analyse anfängt. Besonders wenn ich keine klare Richtung mehr erkenne, schaue ich mir zunächst die blanken Charts an und lassen den Kursverlauf auf mich wirken. Oft kommen mir dabei die besten Ideen.

Gerade habe ich das mit dem DAX gemacht. Mich beschäftigt einfach die Frage, führt der DAX seine Rally fort oder geht es noch einmal abwärts. Der DAX hat zwar den roten primären Abwärtstrend überwinden können, scheitert in diesem Anstieg jedoch an der alten, unteren Begrenzungslinie der Formation vor dem Crash (blaue Linie). Man kann diesen Anstieg über die 5.000-Punkte-Marke also einfach als Test dieser unteren Linie der Formation bezeichnen. Dieser Test wäre bearish zu werten.
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(Hinweis für Charttechniker: Die blaue Linie ist so korrekt eingezeichnet. Das Unterschreiten der Linie im März 2008 (gelber Kreis) muss als Fehlausbruch gewertet werden, wenn man sich die weiteren Bewegungstiefs (blaue Punkte) anschaut. Es kam auch wenige Tage nach diesem Fehlausbruch, als die Kurse wieder oberhalb dieser Linie notierten, zu einem Test dieser Linie von oben in Form eines Dojis. Damit wurde diese Linie als relevant bestätigt, ein erster Hinweis auf den Fehlausbruch.)

Aktuell testet der DAX allerdings auf dieselbe Weise den bereits gebrochenen Abwärtstrend (rote Linie) von oben. Auch das wäre typisch nach einem Ausbruch über einen derart wichtigen Trend. Dieser Test bestätigt den Ausbruch und würde für das Ende der bisherigen Abwärtsbewegung sprechen. Diese beiden Punkte gegenüberstellt ergeben eine Patt-Situation.

Damit hängt der DAX nun zwischen diesen beiden Linien und damit in einem sich nach rechts erweiternden Dreieck. Aus charttechnischer Sicht kann man jetzt folgendes sagen: Egal welche dieser Linien er nun nachhaltig bricht, es dürfte das entscheidenden Signal sein. Fällt er unter die rote, wird es bearish, überwindet er die blaue, wird es bullish. Das eine ist demnach die Bullen-, das andere die Bärenlinie.

Dazwischen herrscht allerdings luftleerer Raum, ein Grabenkrieg zwischen Bullen und Bären. Und so verwundert es nicht, dass sich zurzeit keine klarere Prognose erstellen lässt. Dieser Kampf muss erst entschieden werden.

Aber auch ein ungeschminkter Blick auf den Chart brachte keine befriedigenden Ergebnisse. Wenn selbst diese Methode nicht funktioniert, baue ich die Chartanalyse wieder ganz von vorne auf. Dabei beginne ich mit den wichtigsten Trendlinien. Auch das kann helfen, einen entscheidenden Hinweis zu finden. Und tatsächlich, plötzlich wurde deutlich, was aktuell aus charttechnischer Sicht mit dem DAX los ist:

von Jochen Steffens

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GM Chef Rick Wagoner tritt zurück – aber was ist mit den CEOs der Banken?

(sharewise.com)

CNNMoney.com berichtete gestern über den erzwungenen Rücktritt von GM CEO Rick Wagoner und stellte in diesem Zusammenhang eine unseres Erachtens hochinteressante Frage: Warum ist die Politik gegenüber den Autokonzernen viel härter als gegenüber den Banken? Nur mal zum Vergleich: Die “Big Three”, also die drei großen Autobauer aus Detroit, Chrysler, Ford und General Motors haben insgesamt bisher noch keine 20 Mrd. US$ an Staatshilfen bekommen und selbst wenn man in Washington alle deren Wünsche erfüllt hätte, wären es insgesamt wohl noch keine 50 Mrd. US$ gewesen. Der angeschlagene Versicherungsriese AIG hingegen hat bisher alleine schon 180 Mrd. US$ erhalten, das Bankenrettungspaket umfasst mehr als 700 Mrd. US$ und die Bank of America oder die Citigroup bekamen erst Anfang des Jahres je 45 Mrd. US$.

Ferner wurde weder Bank of America CEO Kenneth Lewis noch Citigroup CEO Vikram Pandit von der Regierung zum Rücktritt gezwungen? Nicht zu Unrecht stellt sich daher die Frage, warum man hier in Washington mit zweierlei Maß misst und die Antwort ist so einfach wie traurig: Der Finanzsektor ist weltweit, aber ganz besonders in den USA, heute viel wichtiger als die eher rückläufige produzierende Industrie! Die Frage, die sich dabei stellt, ist jedoch folgende: Wie wird die Welt in Zukunft aussehen? Denn die westlichen Industrienationen, die sich immer mehr und mehr weg von einer Industriegesellschaft und hin zu einer Dienstleistungsgesellschaft entwickelt haben, leben heute davon, dass in vielen aufstrebenden Ländern, ganz besonders in Asien, die Produkte produziert werden, die man dann dort ohne groß nachzudenken “verkonsumiert”.

Doch bei diesem Prozess wurden im Westen viel zu viele Schulden angehäuft, die letztendlich fast zu einem Crash des gesamten Finanzsystem geführt haben. Daher mussten die Staaten, ob das nun die USA, Deutschland, Frankreich oder wie sie alle heißen, am Ende einspringen um ihre Banken und damit das Weltfinanzsystem vor dem totalen Kollaps zu bewahren. Ganz anders hingegen die asiatischen Banken, die alles in allem sehr gut dastehen und denen daher “Gurus” wie “Dr. Doom” Marc Faber eine “goldene” Zukunft prophezeien. Die Frage, die sich dabei stellt lautet allerdings: Wird man in Asien aus den Fehlern des Westens lernen? Oder sich in absehbarer Zeit und geblendet vom Wohlstand in eine ähnliche Situation bringen? Diese Frage, die sich langfristig stellt, braucht man kurzfristig bis mittelfristig jedoch noch nicht abschließend zu beantworten, denn klar ist erstmal eines: Im Westen wird die “Finanzindustrie” in Zukunft deutlich an Bedeutung verlieren (müssen) und im Gegenzug die produzierende Industrie wohl wieder an Bedeutung gewinnen (müssen).

Und vor diesem Hintergrund erklärt sich dann auch, warum die Obama Administration GM Chef Wagoner zum Rücktritt zwang und die Banken CEOs am Ruder bleiben dürfen. General Motors und Co. sind nämlich in Zukunft wohl wichtiger als die Banken und wichtige Unternehmen sollten von fähigen Managern geführt werden. Und dies war GM CEO Rick Wagoner, der übrigens auch eher aus dem Finanzsektor stammte und kein Autoliebhaber war und ist, wie die letzten Jahre zweifellos belegt haben, leider nicht!

Laut sharewise.com wird die GENERAL MOTORS Aktie sehr unterschiedlich eingeschätzt. Aktuell gibt es 26 GENERAL MOTORS Empfehlungen von Mitgliedern mit einem durchschnittlichen Kursziel von 2,97 € (ca. 3,92 US$). Davon sind 14 Kaufempfehlungen und 12 Verkaufsempfehlungen. Bei den Analysten sieht die Lage hingegen eindeutiger aus. Insgesamt gibt es hier 2 GENERAL MOTORS Empfehlungen mit einem durchschnittlichen Kursziel von 0,35 US$ (ca. 0,27 €). Beide Empfehlungen sind dabei Verkaufsempfehlungen.

Prognostiziertes Kursziel kaufen halten verkaufen
26 Mitglieder Ø ca. 3,92 US$ (2,97 €) 14 - 12
2 Analysten Ø 0,35 US$ (ca. 0,27 €) 0 0 2
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