Die Idee des Swing Tradings ist das mittel-und langfristige Kursbewegungen grundsätzlich aus so genannten Swings bestehen. Das heißt, das eine Aktie niemals wie an der Schnur gezogen nach oben oder unten läuft, sondern dies vielmehr unter gewissen Kursschwankungen (Swings) abläuft. Diese Kursbewegungen finden in jeder Börsenphase statt, egal ob in einer Seitwärtsbewegung oder einer Trendphase. Hierbei stellen gerade die Seitwärtsphasen eigentlich die interessantere Möglichkeit für erfolgreiches Swing Trading dar. Beim Swing-Trading handelt es sich um eine eher kurzfristig orientierte Tradingstrategie die Positionen hauptsächlich im Bereich weniger Tage bis zu zwei Wochen hält.

Die Haltedauer wird durch den Markt bestimmt. So nimmt ein Swing Trader zwar im Regelfall Teilgewinne mit, bleibt aber im Trade solange der “Swing” dauert. Der Swing Trader verwendet Instrumente der technische Analyse, um mögliche Investments zu identifizieren, die im Wesentlichen auf der Idee der Trendfolge aufbauen; fundamentale Faktoren spielen dabei keine Rolle.

Oftmals findet man erfolgreiche Swing-Trader im Währungs- (Forex), und Rohstoffhandel, aber auch mit Aktien lassen sich hier durch konsequentes Handeln hohe Renditen erzielen. Eine gute Übersicht über den Forex Handel mit konkreten Strategieansätzen findet mann z.B. auf der Seite www.forex-daytrader.net

Jeff Cooper und Alan Farley zählen so zu den bekannten Swing Tradern. Fürs Swing Trading werden gerne charttechnische Signale wie der MACD und der RSI verwendet, aber auch die gleitenden Durchschnitte, z.b. 10-Tages, 20 Tages- und 30 Tages GD, wobei bei den längerfristigen GDs auf den exponentiellen (EMA) abgestellt wird. Dabei sollten die Durchschnitte die richtige Anordnung aufweisen (Long-Investment: schnellerer GD über dem langsameren GD).

Welcher Durchschnitt verwendet wird, ist stark abhängig von der Vorliebe des Traders. Swing Trader werden meistens an gewissen Unterstützungs- und Wiederstandslinien aktiv. So wird z.B. eine Aktie gekauft die einen Doppelboden ausgebildet hat und eien Aktie verkauft die sich nahe eines Doppeltops befindet. Ebenso werden Schulter-Kopf- Schulter Formationen für ein kurzfristiges Swing Trading genutzt.

Der Unterschied zwischen Amateur und Profi-Anleger

Einer der größten Unterschiede zwischen Berufs-Kapitalanlegern und Amateur-Kapitalanlegern ist die Größe ihrer Positionen in Bezug auf ihren Gesamtwertpapierbestand. Profis betrachten eine Positionsgröße, die 2 - 3 % des Gesamtbestandes einnimmt als riesig. 5 % in einer einzelnen Position zu haben, wird von den meisten Fachleuten als “selbstmörderisch” bezeichnet.

Wenn ich Kapitalanlegern auf Konferenzen rate, sie sollten nie mehr als 4 % ihres Wertpapierbestandes in eine Aktie investieren, gucken mich die Leute an, als ob ich einen Scherz machen würde.Ich würde wetten, dass 99 von 100 einzelnen Kapitalanlegern nicht einmal genau wissen, wie viel Geld 4 % ihres Wertpapierbestandes ausmachen.

Stattdessen messen fast alle einzelnen Kapitalanleger ihre Positionsgrößen in der Menge der Aktien, meist sind es runde Zahlen, d. h. “ich besitze 50 Aktien.”Denken Sie wie ein Profi - berechnen Sie Ihre Positionen als ein Prozentsatz Ihres Wertpapierbestandes, nicht als die Anzahl der Aktien. Und behalten Sie die Stopps aller Ihrer Positionen im Kopf - zu jeder Zeit.

Das bedeutet nicht, dass Sie die Aktienkurse jeden Tag überprüfen müssen.Folgen Sie diesem Zweipunkte-Grundsatz - indem Sie Ihre Verluste begrenzen und Ihre einzelne Positionsgröße auf höchstens 4 % Ihres gesamten Wertpapierbestandes minimieren - und ich verspreche Ihnen, Sie werden sofort bessere Investitionsergebnisse sehen.