Der Auftragsrückgang im deutschen Machinenbau von 30 Prozent wiegt schwer. Wie immer wird die gesamte Branche über einen Kamm geschoren und das ist im Falle Gildemeister schlicht und ergreifend falsch. Das Neugeschäft bei Gildemeister dürfte nicht so stark eingebrochen sein wie bei manchen Branchenkollegen, ebenso ist die Umorientierung als Zulieferer für die Solarindustrie sicherlich ein wichtiger Schritt den mancher Konkurrent schlicht und ergreifend gar nicht gehen kann.
Hauptargument für bald wieder steigende Kurse sind für mich aber neben der extrem günstigen Bewertung und dem geringen Verschuldungsgrad das weiterhin starke service Heschäft des Unternehmens. Hier wird ein bedeutender Teil der Umsätze generiert. Die Akie ist nun innerhalb weniger Tage von 8 auf 5,40 Euro gefallen und dürfte damit reif für eine Erholung sein. Gildemeister ist Weltmarktführern im Bereich zerspanende Werkzeugmaschinen. Neben den Technologien “Drehen” und “Fräsen” biete der Konzern auch die modernen Zukunftstechnologien “Lasern” und “Ultrasonic” sowie umfassende Dienstleistungen an.